[GB August 2004]
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20.08.04 Start - Calais, Hotel Bal Parc Tournhem bei Calais

Wetter: Mittags sonnig, 200-250 Celsius, abends und nachts kräftige Schauer.

 

21.08.04 Calais -  Cutcombe (Exmoor) Karte

Wetter: bewölkt , ab und zu ein Schauer 180-220 Celsius, windig mit guten Wellen auf der Fähre, gut dass wir auf das Aussendeck können.

Man, was für eine Verkehr um London (M25) und Bristol herum, damit dauerte die Reise glatt 1,5 Std. länger. Aber es ist so schön wieder in England zu sein und links zu fahren.

Bevor wir ins Exmoor fuhren haben wir noch in Taunton bei Tesco eingekauft. Dann ging es hoch ins Heideland, dass im Vergleich zum Dartmoor viel mehr "Grün" also Wälder hat.

Unser Cottage war leicht zu finden und liegt wunderhübsch in einem Tal. Die Gastfamilie ist sehr nett und erklärt alles, auch dass wir den  großen sehr schönen Garten gerne nutzen können und wo welche Wege wohin führen. 

Da schmeckt das Bier im Pub und das Abendessen doppelt so gut.

22.08.04

Wetter: sonnig, 220-250 Celsius

Erstmal eine "Sunday Times" kaufen, damit wir wissen, was so in "good old England" los ist, aber auch fürs Fernsehprogramm und weil es hier so üblich ist  sonntags Zeitung zu lesen;-). Für mich reicht der Umfang der Zeitung bis zum nächsten Sonntag, so viel steht da drin!.

Der nächstgelegene Ort ist Dunster, sonntags mittags überlaufen von "Touristen", die sich zum traditionellen "sunday lunch" einfinden und vorher noch das castle besichtigen.

Wir besuchen den Visitor Center des Nationalparks und versorgen uns mit Infomaterial und einigen Büchern zum erwandern und kennenlernen des Exmoors. Anschließend drehen wir eine Runde durch den pittoresken Ort mit seinem markanten Pavillon. In ihm wurde vor 100 Jahren wie auf einem Markt Waren verkauft, halt nur wetterfest.

Nachdem sich die meisten Touris wieder verzogen haben finden wir einen schönen Platz für den ersten "afternoon cream tea"! Herrlicher Einstieg in den Urlaub.

Und abends noch eine Runde ans Meer, dem Bristol channel. Und weil es hier so schön ist, danach gleich noch zum höchsten Punkt im Exmoor, dem Dunkery Beacon (519m), nein nicht erklettert ,sondern am Fuß entlang gefahren und die Aussicht genossen.

Klasse, diese Kombination von Meer und "Bergen".

23.08.04

Wetter: morgens kräftiger Regen,  nachmittags eine Stunde lang "nur"bewölkt , dann wieder heftiger Regen.

Bei dem Wetter kann man in Ruhe ausschlafen und viel lesen.

Die eine Stunde "nur bewölkt" haben wir genutzt um den Garten und die Gegend zu erkunden. Bis zu einer Ruine, die wohl mal eine Mühle war, sind wir gekommen, dann ging der Regen wieder los. Für den Rückweg hatten wir uns einen anderen Weg ausgesucht, der aber nach kurzer Zeit durch einen mächtigen umgefallenen Baum unpassierbar wurde. Die Zeit wurde knapp, denn der Regen nahm von Minute zu Minute zu, doch für den Heimweg über den bekannten Weg reichte es Gott sei Dank gerade noch, dann ging wieder die Welt unter!

 

24.08.04

Wetter: bewölkt mit sonnigen Abschnitten, 150-180 Celsius

Besuch der Stadt  Taunton (südl. "Tor" zum Exmoor), die eine klassische Kleinstadt ist, hübsch aber etwas ungepflegt.

Afternoon tea at Hestercombe gardens.

25.08.04

Wetter: bewölkt mit sonnigen Abschnitten, 150-180 Celsius

6.5 km / 2 Std. Wanderung am River Barle von Dulverton aus .

 

26.08.04

Wetter: bewölkt mit sonnigen Abschnitten, 180-200 Celsius

Lynmouth-Bahnfahrt, Teestunde; 8,75 km / 2,5 Std Wanderung (Valley of Rocks) mit steilem Abstieg, Einkauf

Watersmeet

27.08.04

Wetter: bewölkt, teilweise Regenschauer mit sonnigen Abschnitten, 180-200 Celsius

Noch etwas müde vom gestrigen Tag und wenig motiviert vom Wetter entschlossen wir uns einige kleinere verträumte Weiler im Exmoor anzuschauen. Unsere Rundreise führte uns durch Winsford, Withypool, Simonsbath nach Watersmeet, einem Kleinod des National-Trust im Tal der Lyn.

<Die Lyn und ein Seitenfluss sorgten im August 1952 nach heftigen Regenfällen für eine Flutwelle, die fast ganz Lynmouth zerstörte und über 80 Menschen das Leben kostete. Nicht ganz so schlimm erwischte es dieses Jahr Boscastle, ca 70 millen von hier entfernt.>

Nach einer kurzen Teestunde fuhren wir zum Einkauf nach Lynton, das wir ja schon etwas von gestern her kannten.

 

28.08.04

Wetter: wenig bewölkt, teilweise sonnig, 180-200 Celsius

Die 10 km Wanderung durch die Höhen des Exmoor und Tiefen des Valley of River Exe war super toll aber sehr anstrengend und dauerte statt wie geplant 3 Std. über 4 Std.. Zum einen war eine Abkürzung nicht mehr als Weg erkennbar und wir mussten einen Umweg gehen, zum anderen waren die Wege sehr matschig und daher schwer zu gehen. Hinzu kam ein langer steiler Abstieg ins Tal über Schotter. Eine daran anschließende mögliche Abkürzung durch den River Exe war aufgrund des hohen Wasserstandes zu riskant. So waren wir zwei ungeübten abends fix und fertig und das Abendessen bestand nur noch aus ein paar Broten, die Müdigkeit war einfach größer als der Hunger.

29.08.04

Wetter: bewölkt, Regenschauer mit sonnigen Abschnitten, 170-180 Celsius

Der Samstag steckte uns noch in de Knochen, der Regen kam zu oft und heftig, so dass wir es heute langsamer angehen ließen. Als nachmittags die Sonne die Oberhand gewann, machten wir uns auf zu einem Bummel durch die nahegelegene Hafenstadt Minehead. Unser Parkplatz in Minehead lag direkt an einem Park, den wir daher auch gleich erkundeten. Bei einem Schauer mussten wir uns unter einem Baum unterstellen. Glücklicherweise spielte ein Orchester in einem Pavillon und untermalte unsere Wartezeit mit Musik. Wettergeprüften Engländern machte der Schauer gar nichts aus, so dass trotz Regenschauer etliche, vornehmlich ältere Leute, dem Konzert lauschten.

Da sonntags viele Geschäfte geöffnet haben, war der Bummel recht interessant, komischerweise gibt es immer etwas wonach man schauen kann oder was man kaufen will

;-).

Porlock_Weir

30.08.04

Wetter: bewölkt mit sonnigen Abschnitten, morgens kurze heftige Schauer, 150-180 Celsius, nachts 110 Celsius

Besuch des malerischen Küstenortes Porlock mit full english cream tea. Anschließend haben wir den Tag ausklingen lassen in Porlock Weir, einem kleinen ruhigen Hafen.

Dem Meer zuzuschauen, wie es langsam wieder steigt und den Hafen füllt ist sooo entspannend.

31.08.04

Wetter: sonnig und wolkenlos, 180-200 Celsius

Heute war Dunster-Castle "fällig". Ein hübsches Schloss auf einem Hügel mit Gärten und Park an den Hängen. Da die Schulferien übermorgen enden war es heute gottseidank sehr ruhig und man konnte innen wie aussen alles sich in Ruhe anschauen.

01.09.04

Wetter: sonnig, 180-210 Celsius

Besuch in Glostanbury:  Im Jahre 1593 stand dort die größte, mächtigste und reichste Abtei von ganz England. Im Zuge der Zerstörung aller Klöster durch Heinrich den VIII wurde diese Abtei so gründlich zerstört und ihre Steine zum Bau andere Gebäude in ganz  West-England verteilt, dass bis heute nur einige wenige aber beeindruckende Ruinen übrig geblieben sind.

Glostanbury selber ist mit 9000 Einwohnern eher klein aber geprägt von den vielen hier lebenden Hippies und Anhängern alternativen Lebensweisen und Religionen. Soviele Buchläden mit Esoterikbüchern und einen so super ausgestatteten Naturkostladen haben wir bisher nirgendwo in England gesehen .

Es müssen übrigens auch übernatürliche Kräfte am Werk gewesen sein, die uns in eine Seitenstrasse mit einem Plattenladen führten. Dort fanden wir zwei seltene und einer super seltene Platte von Cliff Richard - von dieser Platte behauptet EMI, dass es sie gar nicht gibt- . Ein echter Glücksgriff!

02.09.04

Wetter: sonnig, 190-220 Celsius

Heute ist der höchste Berg des Exmoor fällig, der Dunkery Beacon, 519 m hoch und reinste Heidelandschaft. Von einem Parkplatz aus ging es hinauf auf den Berg. Von oben hat man bei klarem Wetter eine super Fernsicht, bis hinauf an das Ende des Bristol Channel, zur Brücke über den Fluss Severn, die Wales mit England verbindet. Heute ist es nicht ganz so klar aber der Rundumblick ist trotzdem sehr schön.

Vom Gipfel aus gehen wir über einen Grat zu einem Nebengipfel und kommen dabei an mehreren Steinhaufen (cairns) vorbei, die ca. 3500-4000 Jahre alt sind.

Beim letzen Steinhaufen wurde es etwas unangenehm, denn in der Nähe musste ein Bienennest sein, denn es summte laut und einige, mit der Zeit immer mehr Bienen, umschwirrten uns.

Der Weg zurück war nicht weit entfernt, so dass wir locker "flüchten" konnten.

Am Parkplatz angekommen machten wir es wie viele Engländer, Picnic-Decke ins Gras vor das Auto gelegt und einfach lunchen und entspannen.

Als Abschluss des Tages fuhren wir noch etwas an der Küste entlang und kamen nach Watchet. Dort gibt es ausser Ebbe nur den Yachthafen zu "bestaunen". Denn dieser Hafen hat eine kleines Wehr, dass bei Ebbe mindestens 2-3m Wasser im Hafen stehen lässt. So können Yachten, die nur ein Schwert haben, gefahrlos im Hafen festmachen und die Ebbe abwarten. Der Tidenhub beträgt hier übrigens bis zu 8m.

         

03.09.04

Wetter: sonnig, 190-220 Celsius

Unser letzter ganzer Tag im Exmoor, man will auf einmal alles sehen, hat aber kaum noch Zeit. Wir entschieden uns für einen Besuch der Knightshayes Garden (das Haus Knightshayes Court ist leider freitags geschlossen) und der nahegelegenen Stadt Tiverton. Englische Gärten sind immer etwas besonderes aber dieser zählt zu den "finest gardens of Devon".  Da er eher klein und fein war blieb noch genug Zeit für einen Besuch der Stadt Tiverton. Sehr gewöhnlich und etwas zu dreckig für den Geschmack von Touristen, so dass es dort auch etwas ruhiger zu ging. Kurz vor Ladenschluss (in England um 5.00 pm) konnte ich in einem Bookschop noch den neusten Whisky Führer des Whisky-Papstes Michael Jackson ergattern. (Achtung: Es handelt sich nicht um den gleichnamigen Popstar!!)

 

04.09.04 Exmoor - Ulcombe (Kent) Karte

Wetter Exmoor bis Swindon: bewölkt, 150-170 Celsius

Wetter Swindon bis Kent: sonnig, 260-280 Celsius

Also eine klare Wettergrenze zu unseren Gunsten. Da wir laut Routenplaner für die Strecke, wenn alles reibungslos verläuft, nur ca. 4 Std. brauchen würden, haben wir uns kurz vor London für einen Abstecher nach Windsor entschieden.

Die Zeit reichte nicht um das Schloss zu besichtigen (das hatten wir vor zig Jahren schon mal getan) und der Ort selber war überfüllt von Touristen ;-), also nichts für uns. Aber in der Nähe gibt es den "Windsor Farm Shop", ein von Prince Charles gegründeter "Feinkostladen" mit vielen Naturprodukten.

Nur wie findet man ihn? Wir hatten uns leider nicht um die Adresse bemüht, es war eine spontane Idee. Also erstmal nach Gefühl und nach den Bildern, die wir noch im Kopf hatten von einem Fernsehbericht darüber. Da er auf dem recht weitläufigen Geländer (10-15 km2 groß) etwas ruhiger gelegen liegen musste kam der Ort Windsor nicht in Frage, vielleicht im Ort Old Windsor.

Auch dort fanden wir auf Anhieb nichts, also erstmal Tanken, war eh fällig z.Zt. übrigens rund 84 p. Spontan fragte ich den Kassierer an der Tankstelle und er wusste auch wo. Glückt gehabt, nur ein wenig den Weg zurück und dann rechts ab, da lag er. Gut besucht, nett gemacht und sehr teuer, das sah man auch den Autos auf dem Parkplatz an, viele Jaguar und ein Rolls Royce. Bis auf Bier und Senf für uns uninteressant, aber wir waren halt mal da.

Der Rest der Strecke (weiter um London herum) verlief staufrei (sehr ungewöhnlich!), so dass wir bereits um 5.30 pm in unserem neuen alten Cottage in Ulcombe ankamen. Wir sind bereits das vierte mal hier und fühlen uns irgendwie schon heimisch.  Da man uns schon kennt und wir alles kennen waren wir auch erstmal allein. Einer Empfehlung der Gastfamilie folgend waren in einem sehr guten und romantischen Pub in Smarden. Herrlich bei einem guten Essen und einem oder zwei ... Pint Bitter abszuspannen und den Tag zu beschließen.

 

05.09.04

Wetter: sonnig, 250-270 Celsius, schwülwarm

Ausschlafen und einen typisch englischen Sonntag verbringen war angesagt. Zum erstenmal konnten wir auf der Terrasse frühstücken, herrlich!

Wir entschieden uns dann nach Tenterden zu fahren, ein Ort in der Nähe mit herrlichen Antiquitätenläden. Bummeln, Sunday times kaufen und nachmittags Teetrinken und beim Autofahren BBC two hören. Dort wird sonntags nachmittags immer Musik aus den 20'er und 30'er Jahren gespielt. Dass passt so wunderbar zum Spazierenfahren und den vielen Oldtimern, die man dabei sieht. Dort mal ein Cricket Spiel, hier ein Bootsverkauf, und abends die Ballons  beobachten, wie sie von Leeds castle aufsteigen und vom Wind getrieben werden.

06.09.04

Wetter Kent: bewölkt, 150-170 Celsius

Wetter London: sonnig, 250-270 Celsius, sehr windig, abends um 200 Celsius

Heute war der erste Tag London, erst waren wir etwas betrübt, da die Sonne wegblieb. Aber umso näher wir London kamen umso besser wurde das Wetter.

Unser erster Weg führte uns zum Theater von "Lion King" und wir bekamen glücklicherweise 2 Karten für Mittwoch, demnach ist es nicht mehr so voll in London. Um Ostern war es unmöglich Karten zu bekommen.

Der zweite Weg war über Covent Garden (-> Bild) zum Green Park in die Nähe des Buckingham Palace. Dort steht im August und September die Box-Office für die Besichtigung des Buckingham Palace. Da wir Ihn erst am Mittwoch besichtigen wollen, konnten wir an der sehr langen Schlange vorbei an einen extra Schalter und hatten in 10 Minuten die begehrten Karten.

Ganz relaxt gingen wir dann zum Shoppen in die Picadilly und Regent Street. Nach einem Afternoon Tea entschlossen wir uns ins Kino zu gehen. Nicht in irgendeins, nein in das Empire al Leicester Square, in dem schon viele Premieren stattfanden und das im größten Saal ca. 1300 Zuschauerplätze hat und damit beeindruckent riesig ist. Ach ja der Film, "Terminal 1" mit  Tom Hanks und Catherine Zeta-Jones, war ganz gut und auch gut zu verstehen.

Danach gings ins Nachtleben und ins Chinatown zu einem sehr leckeren Chinesen. Das Essen war ganz anders zubereitet als bei uns in Deutschland und schmeckte sehr lecker.

07.09.04

Wetter: erst bewölkt 160-180 Celsius und windig, dann sonnig, 230-240 Celsius leicht windig

Neben dem Ausspannen vom anstregenden Londontrip entschieden wir uns die "Parshley Manor Gardens" zu besichtigen. EIn einzigartiger Eindruck den wir nie wieder vergessen werden.

Der Garten liegt in eine hügeligen Landschaft und bietet alles was ein Garten bieten kann, hohe einzigartige Bäume, zwei See, einer davon mit einer Insel, Gewächshäuser, einen durch eine hohe Mauer umgebenen Wall-garden, Nutzgarten und eine Terasse für den Afternoon-Tea mit herrlichem Ausblick.

Ein Traum von einem Garten!

 

08.09.04

 

09.09.04

 

10.09.04

 

11.09.04 Kent - Ende

 

12.09.04


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